Kinderparlament zeigt großes Herz für Kinderhospizarbeit
Gruppenfoto mit Bärenbotschafter Hope – Symbolische Spendenübergabe des Erlöses des Kinderbücherflohmarktes durch die Schüler und Lehrerinnen der Merianschule, Renate Iorio (hinten links), Ute Sopha (hinten rechts) an Katrin Becker-Oligmüller, Leitung Fundraising Deutsche Kinderhospiz Dienste (hinten Mitte)
©Fotos: Katrin Becker-Oligmüller. Download per hinterlegtem Hyperlink oder hier
Frankfurt, 13. März 2026 (primo PR) – Dabei verkauften die Schülerinnen und Schüler ihre gelesenen Bücher und stellten den gesamten Erlös für den guten Zweck zur Verfügung. Zur Übergabe der Spende in Höhe von 1.075 Euro war Katrin Becker-Oligmüller, Leitung Fundraising der Deutschen Kinderhospiz Dienste, gemeinsam mit Bärenbotschafter Hope im Kinderparlament zu Gast. In diesem besonderen Demokratieprojekt vertreten jeweils zwei Kinder pro Klasse ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Die jungen Parlamentarierinnen und Parlamentarier nutzten die Gelegenheit, um viele Fragen zur Arbeit im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst und zum Bau des geplanten stationären Kinderhospizes zu stellen. Weitere Informationen unter https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/ oder auf https://www.instagram.com/hope.kommt.rum/.
Kinderhospizliche Begleitung beginnt mit der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung
Mit großer Aufmerksamkeit erfuhren die Merianschülerinnen und -schüler, wie Familien mit schwer erkrankten Kindern durch speziell ausgebildete Ehrenamtliche begleitet werden, meist etwa drei Stunden pro Woche, individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse der Familie. Ambulante kinderhospizliche Begleitung erfolgt oft über viele Jahre hinweg, von der Diagnose bis zum Tod des Kindes und zum Teil auch noch darüber hinaus. In dieser Zeit entstehen häufig enge und vertrauensvolle Beziehungen zu den Familien. Die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter unterstützen Familien beispielsweise, indem sie Zeit mit dem erkrankten Kind oder dessen Geschwistern verbringen. So können Eltern wichtige Termine wahrnehmen oder einfach einmal gemeinsam Kraft schöpfen, ohne sich kümmern und sorgen zu müssen.
Informationen zum geplanten stationären „Mein Kinderhospiz Frankfurt“
Auch über den Bau des in Planung befindlichen stationären Kinderhospizes „Mein Kinderhospiz Frankfurt“ wurde gesprochen. Ein Aufenthalt im stationären Kinderhospiz ähnelt für viele Familien einer Art „Kur“. Sie können dort für bis zu vier Wochen im Jahr neue Energie tanken, um den oft sehr herausfordernden Alltag zuhause besser bewältigen zu können. In Deutschland gibt es für rund 100.000 schwer erkrankte Kinder und ihre Familien derzeit nur 22 stationäre Kinderhospize. Mit dem Bau eines stationären Kinderhospizes schaffen die Deutschen Kinderhospiz Dienste hier dringend benötigte Plätze für die rund 900 betroffenen Familien in Frankfurt am Main.
Am Ende des Besuchs entstand ein gemeinsames Gruppenfoto mit Bärenbotschafter Hope für die Schülerzeitung. Außerdem sprachen die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerin eine Einladung zum Schulfest am 9. Mai aus. Dort werden die Deutschen Kinderhospiz Dienste erneut über die Kinderhospizarbeit informieren, mit Eltern ins Gespräch kommen und für weiteres Engagement in dem Stadtteil werben. „Das Interesse, die Empathie und die Offenheit der Kinder haben mich tief beeindruckt“, so Katrin Becker-Oligmüller. „Begegnungen wie diese zeigen, wie wichtig die Aufklärung über Kinderhospizarbeit ist und wie viel Verständnis und Mitgefühl schon bei den Jüngsten vorhanden ist.“
Werden Deutschen Kinderhospiz Diensten helfen möchte, ist herzlich aufgerufen, sich per Telefon oder per E-Mail zu melden. Unterstützen können Sie durch Spenden oder ehrenamtliches Engagement.
Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdient Frankfurt am Main
Wittelsbacherallee 21, 60316 Frankfurt am Main, Telefon: 069/247 541 200
kontakt@ambulanter-kinderhospizdienst-frankfurt.de
https://ambulanter-kinderhospizdienst-frankfurt.de/
Spendenkonto: Frankfurter Volksbank: IBAN DE52 5019 0000 6200 3636 45
Über Deutsche Kinderhospiz Dienste:
Die Deutschen Kinderhospiz Dienste sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein (e.V.). Berührt von der Situation von Familien mit schwerstkranken Kindern und Jugendlichen verfolgt er das Ziel eines bedarfsgerechten Angebotes an kinderhospizlicher Begleitung für lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und ihre Familien – deutschlandweit bis 2035. Im Sommer 2018 fanden die Deutschen Kinderhospiz Dienste mit dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst „Löwenzahn“ in Dortmund ihren Ursprung, aufgebaut nach einem ganz neuen Konzept. Eine moderne Hilfestruktur soll die Betroffenen über ein medizinisches Netzwerk ansprechen. Der Selbsthilfegedanke wurde durch den Hilfegedanken ersetzt. Emotionale und praktische Hürden zur Inanspruchnahme der Hilfe wurden konsequent auf ein Minimum reduziert. Ab 2020 wurde der Standort Bochum aufgebaut; im Jahr 2021 kamen Dienste in Frankfurt am Main und Regensburg dazu; im Jahr 2024 ein Dienst im Westerwald. Die Vision der Deutschen Kinderhospiz Dienste ist eine moderne Hilfestruktur in ganz Deutschland, die Familien aktiv aus der Dunkelheit holt, sie vertrauensvoll begleitet und deren Hilfeangebote sich an den Bedürfnissen der Familien orientieren. Gemeinsam mit Partnern sowie haupt- und ehrenamtlichen Fachkräften entwickelt der Verein ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Angebot in Deutschland. Das Ziel ist es, das Dunkelfeld von 100.000 betroffenen Familien in Deutschland schnellstmöglich zu erhellen.
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