Gemeinsam Gutes tun für lebensverkürzend erkrankte Kinder

Runder Tisch bringt Kinderhospizarbeit in Regensburg voran

DKD Regensburg Löwenzahn: Runder Tisch 

Sabine Daser (Bildmitte) war Gastgeberin und Teilnehmerin des zweiten Netzwerk-Treffens in Regensburg

©Fotos: Deutsche Kinderhospiz Dienste; Download per hinterlegtem Hyperlink oder hier

Regensburg, 17. April 2023 (primo PR) – Ein gemeinsames Ziel hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zwölf Institutionen und sozialen Organisationen in Regensburg an einen Tisch zusammengeführt: Sie wollen die Kinderhospizarbeit in Regensburg voranbringen! Als Gastgeberin des Netzwerk-Treffens fungierte Ende März Sabine Daser, Koordinatorin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Löwenzahn. Bereits zum zweiten Mal innerhalb des letzten halben Jahres fand dieser „Runde Tisch Kinderhospizarbeit Regensburg“ statt, um die aktuelle Situation zu erörtern und einen Austausch über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu ermöglichen. Im Vordergrund stand dabei der Wunsch, Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern schnell und einfach zu erreichen und die gegebenen Unterstützungsmöglichkeiten leicht zugänglich zu machen. Weitere Informationen zu den Deutschen Kinderhospiz Diensten unter https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/, in der Basispressemappe oder auf https://www.instagram.com/hope.kommt.rum/.

Folgende Einrichtungen saßen in Regensburg mit am Tisch: der Bezirk Oberpfalz, die staatliche Schulberatungsstelle, das Blindeninstitut, der Sozialdienst der Uniklinik Regensburg, der Hospizverein, die Stiftung ambulantes Kinderhospiz München, das Kinderpalliativteam Ostbayern, das Kinderzentrum St. Martin, der Psychologische Dienst der Kinderklinik St. Hedwig, der Verein Kindertrauerbegleitung, der Fachdienst des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums, die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der KJF sowie der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn.

„Die Eltern sind oftmals in ihrer belastenden Lebenssituation so eingebunden, dass sie nicht mehr die Kraft haben, sich um Unterstützungsmöglichkeiten zu kümmern. Daher ist es so enorm wichtig, dass wir als Fachleute voneinander wissen und eng vernetzt sind. Wir möchten den Familien von uns aus Angebote machen, damit sie nicht alles selber suchen und finden müssen. Denn das kostet Zeit und Energie, die die Eltern oftmals nicht haben“, so Sabine Daser, hauptamtliche Koordinatorin des Standortes Regensburg der Deutschen Kinderhospiz Dienste.

„Es ist uns allen ein Anliegen, immer wieder darauf aufmerksam zu machen, dass es auch in Regensburg, also in unserer Mitte Familien gibt, die ein schwer erkranktes Kind haben und ihr Leben neu sortieren müssen. In unserem neuen Netzwerk Kinderhospizarbeit können wir gemeinsam verstärkt auf die Bedürfnisse dieser Familien aufmerksam machen und ihre Belange in den Fokus der Gesellschaft lenken. Für einen kontinuierlichen Austausch wurde geschlossen vereinbart, sich zukünftig zweimal im Jahr zu treffen“, ergänzt eine Teilnehmerin.

Wer beim Projekt der Deutschen Kinderhospiz Dienste ehrenamtlich helfen möchte oder sich für eine Begleitung interessiert, kann sich per Telefon oder per E-Mail melden.

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Regensburg, Am Brückenfuß 1-3, Telefon: 0941-46392370

kontakt@ambulanter-kinderhospizdienst-regensburg.de

https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/

Nächster Ehrenamtskurses beginnt im Herbst 2023

Spendenkonto: Volksbank Raiffeisenbank Regensburg-Schwandorf eG IBAN: DE45 7509 0000 0001 0979 89

 

Über die Deutschen Kinderhospiz Dienste:

Im Jahr 2018 fanden die Deutschen Kinderhospiz Dienste ihren Ursprung - mit dem Aufbau des Kinderhospizdienstes „Löwenzahn“ in Dortmund nach einem ganz neuen Konzept. Eine moderne Hilfestruktur sollte die Betroffenen über ein medizinisches Netzwerk ansprechen. Der Selbsthilfegedanke wurde durch den Hilfegedanken ersetzt. Emotionale und praktische Hürden zur Inanspruchnahme der Hilfe wurden konsequent auf ein Minimum gesenkt. Nach 24 Monaten, zehn davon unter Corona-Bedingungen, konnte der Dienst 45 Kinder und Jugendliche in der Begleitung begrüßen. Im April 2020 wurde das Konzept in Bochum erfolgreich auf einen zweiten Standort übertragen. Unter dem Motto „Wir lassen kein Kind allein – Kinderhospizarbeit in Deutschland sicherstellen!“ wird nun der dritte Schritt gegangen. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte Versorgung in ganz Deutschland auf Basis der Erfahrungen und Konzepte in Dortmund und Bochum innerhalb von zehn Jahren aufzubauen. Träger ist der Verein Forum Dunkelbunt e.V.. https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/

 

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